Vorschlag: Lithium als Nahrungsergänzungsmittel zulassen

Version vom 2. November 2026, 06:27 Uhr von Admin2 (Diskussion | Beiträge)
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Niedrig dosierte Lithiumzufuhr kann die Gesundheit des Gehirns erhalten und vor neurodegenerativen Prozessen schützen. Durch unsere Umwelt- und Lebenstilfaktoren kommt es häufig zu einem Mangel. Zudem erfüllt Lithium nachweislich alle wissenschaftlichen Kriterien eines essentiellen Spurenenlements, auch wenn es bisher nicht als essentiell gilt.[1]. Zudem ist Lithium als Spurenelement weitaus schwieriger überdosierbar, als dies bei anderen essentiellen Spurenelementen, wie z.B.: Selen oder Zink der Fall ist.[2]

Daher sollte Lithium als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen werden.

Lithium als Spurenelement

Lithium kommt als Mikronährstoff in Lebensmitteln und im Trinkwasser vor. Umwelt- und Lebensstilfaktoren können zu einem Mangel führen.[3] Lithium erhöht den Spiegel des Wachstumsfaktors BDNF und fördert die Neubildung von Nervenzellen, etwa im Hippocampus.

Epidemiologische Hinweise

Mehrere größere Untersuchungen berichten über niedrigere Demenz- und Sterberaten in Regionen mit höherem Lithiumgehalt im Trinkwasser.[3][4][5]

Lithiummangel und Alzheimer

Eine Arbeitsgruppe der Harvard-Universität kam in Nature zu dem Schluss, dass Lithium für den Erhalt der kognitiven Funktion wesentlich ist.[6][7][8]

  • Von allen untersuchten Metallen war nur Lithium im Gehirn von Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) signifikant vermindert.
  • Im Mausmodell führte ein ernährungsbedingter Entzug von 50 % des Lithiums zu mehr Amyloid-β- und Phospho-Tau-Ablagerungen, zu Mikroglia-Aktivierung, zum Verlust von Synapsen, Axonen und Myelin sowie zu einem beschleunigten kognitiven Abbau.

Lithiumzugabe

Bei Mäusen stellte niedrig dosiertes Lithiumorotat die Amyloid-Beseitigung durch die Mikroglia wieder her. Lithium sei möglicherweise das einzige Molekül, das Alzheimer im Frühstadium vollständig stabilisieren kann.[9]


Referenzen

  1. ↑ https://www.openpetition.de/petition/online/lithium-anerkennung-der-essentialitaet-und-zulassung-als-nahrungsergaenzungsmittel
  2. ↑ https://www.openpetition.de/petition/online/lithium-anerkennung-der-essentialitaet-und-zulassung-als-nahrungsergaenzungsmittel
  3. ↑ 3.0 3.1 AFGM: Lithium – ein essenzieller Mikronährstoff. 2025. Online.
  4. ↑ Kessing, L. V. et al.: Association of Lithium in Drinking Water With the Incidence of Dementia. In: JAMA Psychiatry 74, 2017, S. 1005–1010.
  5. ↑ Zarse, K. et al.: Low-dose lithium uptake promotes longevity in humans and metazoans. In: European Journal of Nutrition 50, 2011, S. 387–389.
  6. ↑ Aron, L. et al.: Lithium deficiency and the onset of Alzheimer's disease. In: Nature 645, 2025, S. 712–721.
  7. ↑ Bush, A. I.: Does lithium deficiency contribute to Alzheimer's disease? In: Nature 645, 2025, S. 593–594.
  8. ↑ Peeples, L.: New hope for Alzheimer's: lithium supplement reverses memory loss in mice. In: Nature, 2025.
  9. ↑ Nehls, M.: Die Lithium-(R)Evolution – Plädoyer für ein lebenswichtiges Spurenelement. In: QS24 – Der Gesundheitskompass Nr. 1, Mai 2025. Online.
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Thema:
Totale Ablehnung⟺Volle Akzeptanz Enthaltung
ⓘDie meisten Menschen nehmen über die Nahrung nicht genügend Lithium auf. Eine Anreicherung von Lebensmitteln damit kann sicher und wirksam sein.
Lithium als Nahrungsergänzungsmittel zulassen
ⓘNiedrig dosiertes Lithium schützt das Gehirn vor Neurodegeneration, erfüllt die Kriterien eines essentiellen Spurenelements und ist schwer überdosierbar. Daher sollte es als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen werden.
ⓘLithium sollte nicht als harmloses Nahrungsergänzungsmittel eingestuft werden, da es bereits bei geringen Dosen giftig sein kann. Seine medizinische Verwendung ist hauptsächlich auf schweren psychischen Erkrankungen beschränkt.
⓿

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